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Die
heutige Deutsche Dogge kennen wir als „freundlichen
Riesen“. Ursprünglich war sie ein sehr aggressiver Kämpfer
und Jäger und wurde wegen ihrer Kraft, Ausdauer und
Kampfeslust als Hetzhund gehalten. Glücklicherweise
wurde über die Jahre durch ausgezeichnete Zucht aus dem
einst aggressiven Hund, ein freundlicher und liebevoller
Gebrauchshund. Die Deutsche Dogge findet heute Freunde
auf der ganzen Welt. Als Merkmale der Doggen und
Doggenartigen stehen zwei Eigenschaften im Vordergrund:
Die eine ist die Neigung zum Riesenwuchs; die andere der
schwere, massige Kopf mit betontem Stirnabsatz, ausgeprägten
Stirnhöckern, markanter Scheitelleiste und oft stark
verkürztem Fang. Die Deutsche Dogge wiederum fällt mit
ihrem eleganten Körperbau und dem relativ schmalen Kopf
etwas aus dem Rahmen der doggenartigen Hunde. Größe
und Farbe: Rüden erreichen gewöhnlich eine Schulterhöhe
von mindestens 80 cm, das durchschnittliche Gewicht
sollte bei 60 kg liegen. Das Gewicht der Hündinnen
sollte bei cirka 55 kg liegen, bei einer
Mindestschulterhöhe von 72 cm. Der Zuchtstandard lässt
fünf Fellfarben zu: nämlich Schwarz, Blau, Falbe,
Gestromt und Harlekin (Weiß mit schwarzen Flecken). Das
Haarkleid ist sehr kurz und dicht, glatt anliegend und
glänzend. Aussehen und Charakter: Das Erscheinungsbild
einer Deutschen Dogge muss das eines sehr muskulösen
Hundes mit kräftigem, aber elegantem Körperbau sein.
Sie vereinigt in ihrer Gesamterscheinung Kraft, Stolz
und Eleganz. Die Deutsche Dogge ist ein gegenüber ihren
Besitzern sehr anhänglicher Hund (besonders gegenüber
Kindern). Gegenüber Fremden kann sie dennoch sehr zurückhaltend
sein. Sie ist ein freundlicher und liebevoller Hund ohne
Aggressivverhalten. Die meisten Hunde dieser Rasse können
als selbstsichere, gelehrige und leichtführige
Familien- und Begleithunde bezeichnet werden. Sie ist
ein Hund voller Mut und Leben. Herkunft: Vorläufer der
heutigen Deutschen Dogge waren der Bullenbeißer, der
Hatzrüde und der Saurüde. Darunter sind nicht die
Rassen, sondern nur die Verwendungszwecke der Hunde zu
verstehen. Es gibt Berichte, die daraufhin deuten, dass
doggenähnliche Hunde bereits vor über zweitausend
Jahren existierten. Diese Hunde waren wahrscheinlich im
asiatischen Raum beheimatet. Aber auch in England hielt
man bereits im 16. Jahrhundert Hunde, die der heutigen
Deutschen Dogge ähnlich waren. Wo die Deutsche Dogge
ihren Ursprung wirklich fand, ist jedoch nicht endgültig
geklärt. Man kann aber sicher davon ausgehen, dass der
Aufschwung dieser Rasse zum Ende des 19. Jahrhunderts
von Deutschland ausging. Als Fürst Otto von Bismarck
begann, sich Doggen als Begleithunde zu halten, wurde
die Rasse in Deutschland besonders beliebt. Zum Kupieren
der Ohren muss gesagt werden, dass dies ursprünglich
dazu diente, die Hundeohren vor Verletzungen zu schützen.
Da die Tiere nach wilden Jagden oft mit zerrissenen oder
verstümmelten Ohren zurückkehrten, wurde das Kupieren
immer gängiger (das Hängeohr wird operativ in Form
gebracht und dazu trainiert, aufrecht zu stehen). Glücklicherweise
ist diese Tradition – die in der Zwischenzeit sicher
keine Notwendigkeit mehr hat – in vielen Ländern
bereits verboten. Pflege: Ein wichtiger Punkt bei der
richtigen Pflege Ihres Hundes ist genügend Bewegung und
Auslauf. Regelmäßige Spaziergänge und beaufsichtigtes
Herumtollen im Garten wird vermeiden, dass sich Ihre
Dogge langweilt. Auch wenn das Fell der Deutschen Dogge
kurz ist, sollten regelmäßig einige Minuten für die
Pflege verwendet werden. Dies ist auch eine gute
Gelegenheit, etwas Zeit mir Ihrem Hund zu verbringen.
Kontrollieren Sie auch stets die Ohren Ihres Hundes –
sie sollten immer sauber sein. Achten Sie dabei auch auf
Anzeichen einer Infektion oder einem Ohrmilbenbefall –
bei vorliegenden Problemen sollte umgehend der Tierarzt
aufgesucht werden. Ernährung: Bei der Aufzucht Ihres
Hundes ist die Ernährung natürlich einer der
wichtigsten Punkte. Heutzutage haben Sie eine große
Auswahl an Futtersorten, wobei es wichtig ist, den
individuellen Bedürfnissen Ihres Hundes zu entsprechen.
Im Welpenalter, wenn der Hund in der kritischen
Wachstums- und Entwicklungsphase steckt, hat er andere
Ansprüche wie als Junghund, erwachsener oder alter
Hund. Wenden Sie sich an unsere Mitarbeiter – sie
helfen Ihnen gerne bei der Auswahl des richtigen
Futters. Bitte achten Sie darauf, dass Sie Ihrer
Deutschen Dogge nie rohes Schweinefleisch verfüttern,
da hier ein Herpesvirus auftreten kann. Neben nährstoffreichem
und ausgewogenem Futter sollte Ihr Hund jederzeit
Zugriff auf frisches, sauberes Wasser haben. Wasser
sorgt für die richtige Feuchtigkeitsversorgung des Körpers
und sichert die normalen Funktionen der Körpersysteme.
Das ist besonders wichtig, wenn Sie Ihre Deutsche Dogge
ausschließlich mit Trockenfutter ernähren. Gesundheit:
Das Sprichwort „Vorbeugen ist besser als heilen“
gilt auch für Hunde. Es ist wichtig, dass Sie Ihren
Hund gut kennen und beobachten. Bei Veränderungen, die
Sie sich nicht erklären können, suchen Sie den
Tierarzt auf – das ist der einfachste und auch
effektivste Rat zur Gesundheitsvorsorge. Wir möchten
hiermit noch einige Krankheiten aufführen, die bei der
Deutschen Dogge häufiger auftreten: Hautentzündungen
durch Dauerlecken, Instabilität der Halswirbelsäule,
Taubheit, Rote Räude, Herzmuskelschwäche, Ellbogen-
und Hüftgelenksdysplasie . Zur Verhinderung bzw.
rechtzeitigen Erkennung von Krankheiten sind regelmäßige
Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt ausgesprochen
wichtig. Auch die jährlichen Impfungen sind unumgänglich.
Kurz zusammengefasst kann gesagt werden, dass die
Deutsche Dogge ein wunderbarer Familienhund ist, der
sowohl Kindern wie Erwachsenen zugetan ist. Der
„freundliche Riese“ liebt die menschliche Zuwendung
und ist sehr unglücklich, wenn er nicht genügend
Beachtung und Liebe bekommt.
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