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Hüftgelenksdysplasie, Hüftdysplasie,
Dysplasia acetabuli (hip dysplasia)
Definition # Hüftgelenkdysplasie (HD) (gr Dys- : Störung
eines Zustandes, plassein: bilden; Fehlbildung/Fehlentwicklung des Hüftgelenkes)
ist eine multifaktorielle postnatale Gelenkentwicklungsstörung, die
durch das Zusammenwirken einer hereditären Prädisposition für
Subluxation und Umwelteinflüssen wie Ernährung und Haltung zustande
kommt. Die Prädisposition wird polygenetisch vererbt, wobei die
Heretabilität rassegebunden zwischen 0,2-0,6 variiert. HD kommt primär
bei mittelgroßen und großen Rassen vor, gelegentlich auch bei
kleineren Rassen. Einzelne Rassen sind besonders stark von HD betroffen:
z. B. Deutscher Schäferhund, Rottweiler, Boxer, Golden Retriever,
Berner Sennenhund und Labrador. Rassen mit seltenem Vorkommen sind z. B.
Barsoi und Greyhound. Die HD ist nicht, wie die Dysplasia coxae
congenita des Menschen, angeboren, sondern entwickelt sich während der
Wachstumsperiode. Hunde, die aufgrund ihrer Rasse für die HD prädisponiert
sind, werden mit normalen Hüftgelenken geboren und entwickeln im Alter
von ca. 2 Mo. radiologisch nachweisbare Anzeichen einer „lockeren Hüfte“
(Subluxation). Eine sekundäre degenerative Gelenkerkrankung entsteht
meist im Alter zwischen 4–6 Mo., oftmals auch erst später. Weiterhin
verläuft der Schweregrad der HD linear zum Alter des Patienten. Obwohl
HD sehr häufig vorkommt (bis zu 74% der Individuen einiger Rassen),
zeigen die meisten betroffenen, insbesondere diejenigen mit milderen
Formen der Hüftgelenkarthrose, wenn überhaupt, erst im hohen
Lebensalter Lahmheitssymptome.
Untersuchungen haben gezeigt, dass HD bei schnellwüchsigen, großen
Hunderassen durch hochkalorienreiche Eiweißfütterung, Vitamin-D-,
Vitamin-C- und Kalzium-Gaben verschlimmert werden kann. KEALY et al.
(1997) konnten zeigen, dass Hunde mit HD, welche nur 75 % der
normalerweise spontan konsumierten Futtermenge über 5 J. erhielten,
gegenüber ad libitum gefütterten Hunden signifikant seltener
Coxarthrosen aufwiesen.
Übereinstimmend wird die Instabilität oder mangelnde Straffheit der Bänder
(engl. laxity = „Laxität") als erste, den Prozess einleitende
Veränderung betrachtet (SMITH et al., 1990; FLÜCKIGER & FRIEDRICH,
1997, SCHAWALDER et al., 1998). Ob die v. a. bei Dogge, Bernhardiner,
Mastiff und Sennenhunden usw. beobachtete Veränderung des proximalen
Femur mit Antetorsion und Valgusstellung (Coxa valga antetorta) die
gleiche Ursache wie die HD hat, bleibt ungeklärt. Das resultierende
klinische Bild ist ähnlich. Beide treten zwischen dem 4. und 10.
Lebensmonat auf (SCHAWALDER et al., 1996). Bei etwa 30 % der
dysplastischen Hunde bestehen gleichzeitig Knie- und/oder
Schultergelenkveränderungen.
Trotz der seit Jahrzehnten durchgeführten großen zuchthygienischen Bemühungen
konnte die HD-Häufigkeit bisher nur unwesentlich reduziert werden (DIETSCHI
et al., 2000 ; KAPATKIN et al., 2000). Eine umfassende Monographie über
die HD wurde von LINNMANN (1998) verfasst.
Symptome # Die Symptome sind häufig vielgestaltig, wenig
spezifisch und einerseits vom Schweregrad der Veränderungen sowie der
Störung der Hüftgelenksfunktion und andererseits vom Alter des
Patienten abhängig. Die Beschwerden können bei 4-8 Mo. alten Tieren
mit Gehstörung, wie Breitbeinigkeit mit „watschelndem Gang“ später
mit verminderter Aktivität, Lahmheit, Schwierigkeiten beim Aufstehen
und verkleinertem Bewegungswinkel des Hüftgelenkes einhergehen. Die
passive Bewegung des Hüftgelenkes ist schmerzhaft. Durch die
schmerzbedingte Schonung der Hinterextremitäten entsteht eine
Muskelatrophie. Die bestehende Gelenkinstabilität lässt sich im Frühstadium
durch das Ortolanizeichen diagnostizieren. Nachdem der Femurkopf
durch Adduktion und kranialen Druck auf den Trochanter major subluxiert
wurde (Ortolani-Test) entsteht, nach Gliedmaßenabduktion durch
das Zurückgleiten des Femurkopfes, ein fühlbares Schnappen oder ein
Klickgeräusch = „Ortolani-Click“ oder Schnapp-Phänomen
(Abb. 28.23a, b). Wird später die Kapsel fibrotisch, ist das
Ortolanizeichen nicht mehr auslösbar.
Der M. pectineus ist, wie auch andere periartikuläre Muskeln, häufig
verdickt und schmerzhaft, weil die zur Stabilisierung des lockeren
Gelenkes nötige Muskelspannung eine Muskelkontraktur hervorruft. Die z.
T. schwere progressive Koxarthrose geht mit Lahmheit, Bewegungsunlust,
Einschränkung der Gelenkbewegung und Muskelatrophie der Hinterhand
einher. Die klinischen Beschwerden korrelieren häufig nicht mit dem
Schweregrad der arthrotischen Veränderungen auf dem Röntgenbild.
Differentialdiagnose # Patienten in Wachstumsalter:
Osteodystrophie, Osteochondrosis dissecans der Hüftgelenke,
Femurkopfepiphyseolyse, Legg-Calvé-Perthes-Krankheit, Panostitis,
laterale Patellaluxation (verbunden mit Genu valgum). Adulte
Patienten: Kreuzbandriss, Meniskusverletzungen, degenerative
Gelenkerkrankungen in den Knie-, Tarsal- oder distalen kleinen Gelenken,
traumatische Femurkopfluxation, Kontraktur des M. semitendinosus/semimembranosus/gracilis,
degenerative Myelopathien, lumbosakrale Erkrankungen wie Trauma,
degenerative lumbosakrale Stenose, Diskospondylitis und Neoplasien.
Röntgenuntersuchung # Nach Empfehlung der F.C.I. (Federation
Cynologique International) sind Kriterien zur Anfertigung der HD-Röntgenaufnahmen
und deren Beurteilung erarbeitet worden (BRASS & PAATSAMA, 1983):
a) Für die Zertifizierung der Freiheit von HD bzw. die
HD-Klassifizierung wird ein Mindestalter von 1 J. verlangt. Für sehr
große, spätreife Rassen wie Bull-Mastiff, Bordeaux-Dogge, Deutsche
Dogge, Leonberger, Maremmano, Mastiff, Neapolitanischer Mastiff,
Neufundländer, Landseer, Pyrenäenhund und Bernhardiner 1 ½ Jahre.
b) Die Hunde werden durch leserliche Tätowierung im Ohr oder durch
Identifikationschip an der linken Halsseite gekennzeichnet. Diese
Kennzeichnung wird in Ahnentafel und Röntgenaufnahme(n) eingetragen.
c) Auf der Röntgenaufnahme(n) werden neben der Tätowiernummer oder der
Chip – Nummer Zuchtbuchnummer, Rasse, Datum der Röntgenuntersuchung
und die Seitenbezeichnungen L oder R der angegeben.
d) Die Röntgenaufnahmen werden zentral archiviert.
e) Die endgültige HD-Beurteilung basiert auf 2 standardisierten Röntgenaufnahmen:
Position I (mit gestreckten Hintergliedmaßen) und Position II
(mit gebeugten Hintergliedmaßen).
f) Die Größe des Röntgenfilms in Position I soll für große Rassen
wenigstens 30 x 40 cm betragen.
g) Die technische Qualität der Röntgenaufnahmen soll zufriedenstellend
sein.
Die HD-Untersuchung erfolgt immer in Sedation oder Narkose in genau
vorgegebener standardisierter Lagerung (FLÜCKIGER, 1993; KÖPPEL &
LORINSON, 1994; TOLHUYSEN, 1997). Der Patient liegt auf dem Rücken, die
Hinterextremitäten werden parallel zueinander nach hinten gestreckt und
soweit nach innen rotiert (abduziert), dass die Patellae zwischen den
Femurkondylen sichtbar sind. Symmetrie der Lagerung ist obligat, um den Norberg-Winkel
genau bestimmen zu können. Sie kann in Position I auf dem Röntgenbild
auch anhand der Konturen der Foramina obturatoria, der Darmbeinschaufel,
der Lage der Femurkondylen und der Patellae überprüft werden. Folgende
Veränderungen sind einzeln oder in Kombination sichtbar:
Femurkopfluxation oder -subluxation, Abflachung der Gelenkpfanne
(besonders ihres kranialen Randes), Valgusstellung des Schenkelhalses
(Abb. 28.24), Abflachung des Femurkopfes, Auswärtskrümmung des
proximalen Femur. Als Zeichen einer bereits bestehender Arthrose sind zu
werten: Osteophyten am kranialen und kaudalen Pfannenrand und am Übergang
von Femurkopf zum Schenkelhals (Morgan–Linie) (KLIMT et al.,
1992) sowie eine Sklerose des kranialen Pfannenrandes.
In einigen Ländern und bei einigen Rassen wird zusätzlich eine zweite
Aufnahme mit maximal gebeugten und leicht abduzierten Hintergliedmaßen
gefordert (Position II, „Frosch-Aufnahme“). In dieser
Aufnahme werden Veränderungen am hinteren, äußeren Pfannenrand, am
Femurkopf und –hals besser erkennbar.
Die röntgenologische HD-Klassifizierung nach dem von der F.C.I.
(Fédération Cynologique Internationale) in Dortmund 1991 beschlossenen
und durch den Vorstand sanktionierten Protokoll (s. Kleintierpraxis
1993, Heft 4) umfasst 5 Gruppen bzw. Schweregrade:
1) Kein Hinweis für HD – A.
2) Fast normale Hüftgelenke – B.
3) Leichtgradige HD – C.
4) Mittgradige HD – D.
5) Schwere HD – E.
Diese Einteilung dient in erster Linie zur Auswahl von Zuchttieren. Es
ist zu betonen, dass die Auswertung zentral erfolgt und der
untersuchende Tierarzt tunlichst kein Urteil aussprechen sollte, um spätere
Meinungsverschiedenheiten oder sogar unangenehme Prozesse zu verhindern.
Darüber hinaus sollte die Röntgenbildbeurteilung in Verbindung mit den
Symptomen, eine Entscheidungshilfe für die Wahl der best geeigneten
Therapie sein.
Weil eine Lockerheit der Hüftgelenke im Wachstumsalter, z. T. auch später
nicht mit Sicherheit diagnostiziert werden kann, dies jedoch besonders für
die Auslese von zur Zucht geeigneten Hunden sehr wichtig wäre, haben
verschiedene Autoren neue Lagerungstechniken erarbeitet und
vorgeschlagen, wie „Dorsale Azetabulumrand-Röntgentechnik“ (SLOCUM
& DEVINE, 1990), „Wedge-Technik“ (HENRY & PARK, 1972; DIXON,
1975), „Keiltechnik“ (KLIMT, 1990), „Stressröntgentechnik“ (PennHIP
Technik nach SMITH et al. (1990), „Stressröntgentechnik“ (FLÜCKIGER,
1995). In bestimmten Fällen lassen sich damit Luxationstendenzen
nachweisen. Ein Nachteil dieser Methoden ist die schwierige einheitliche
Reproduzierbarkeit unter Praxisbedingungen. Aus diesem Grunde behält
die Empfehlung der HD-Kommission für Standard-HD-Aufnahmen (s. oben)
ihre Gültigkeit.
Behandlung # Eine Heilung der HD ist bis anhin nicht möglich.
Weder in der Human- noch in der Veterinärmedizin konnte bis heute eine
Operationsmethode entwickelt werden, welche die Entstehung sekundärer
degenerativer Gelenkserkrankungen zuverlässig zu verhindern vermag. Die
beschriebenen Behandlungsmethoden werden abhängig von den Symptomen und
vom Röntgenbefund, unter Berücksichtigung von Alter, Größe, Gewicht,
Bemuskelung, Verwendungszweck, allgemeinem Gesundheitszustand des Tieres
und auch der Kooperationsbereitschaft des Tierbesitzers eingesetzt. Sie
sollen die Gelenkmechanik verbessern, das Fortschreiten der Arthrose
verzögern, Entzündung und Schmerz reduzieren, wenn möglich
beseitigen, und die Gelenkbewegung verbessern.
Konservative Therapie Diese erfolgt bei übergewichtigen Tieren
oft mit Gewichtsreduktion, ausgewogener Ernährung und einem Verzicht
auf übermäßige körperliche Belastung (nicht zum Herumtoben
animieren, kein Dem-Fahrrad-Hinterherrennen, Ausgleiten mit der damit
verbundenen Hüftgelenkschädigung vermeiden, indem Bewegung und Haltung
auf glatten/rutschigen Böden möglichst vermieden wird). Mäßige aber
regelmäßige Bewegung bei möglichst geringer Belastung ist, v.a. für
eine normale Muskel- und Knochenentwicklung, unverzichtbar. Sollten aber
Lahmheitsphasen auftreten, so sollte die Bewegung vorübergehend auf ein
Minimum reduziert werden, um damit die Entzündungsreaktion der
Gelenkkapsel zu verhindern (BRINKER et al., 1990, 1993). Die Liegestelle
sollte möglichst warm und trocken sein da Kälte und Feuchtigkeit die
Arthroseentwicklung begünstigen können (SCHNEIDER-HAISS, 1990).
Physiotherapie ist bei Klein- und Großtieren eine nicht mehr
wegzudenkende Maßnahme sowohl bei der Vorbeugung, als auch bei der
Behandlung und postoperativen Nachsorge. Sie hat sich in den letzten
Jahren erfreulich entwickelt und, ähnlich wie in der Humanmedizin, für
jedes Krankheitbild und jeden Körperteil hat sich eine gezielte,
erfolgsorientierte Therapiemaßnahme etabliert. Anwendung finden z. B.
Massage, Kälte- oder Wärmeanwendung, Elektro-, Ultraschall- und
Magnetfeldtherapie (ALEXANDER, 2001).
Eine medikamentöse Therapie mit muskelaufbauenden Präparaten
(Anabolika) kann eine funktionelle Besserung der HD erzielen (NIEMAND,
1973; SCHNEIDER-HAISS, 1990). Anabolika sollten allerdings nicht vor
Abschluss des Wachstums gegeben werden, da sie einen frühzeitigen
Epiphysenfugenschluss und dadurch Wachstumsstopp bewirken können (SCHNEIDER-HAISS,
1990). Die NSAID (nicht-steroidalen Antiphlogistika) u. a. Carprofen (Rimadyl®),
Meloxicam (Metacam®), Phenylbutazone (Butazolidin®) und die zentralen
schwachen Analgetika wie Acetylsalicylsäurepräparate (Aspirin®) oder
Metamizol (engl. Dipyron) richten sich gegen die Schmerzen z. T. auch
die Verspannung, die primär durch die Kontraktur der Hüftmuskeln
hervorgerufen werden. In schweren Fällen werden sie mit geringen oralen
Glukokortikoidgaben, d. h., mit der jeweils empfohlenen Mindestdosierung
des angewendeten Präparates, kombiniert. Intraartikuläre Injektionen
von Glukokortikoiden, insbesondere in kristalliner Form, mögen
kurzfristige, spektakuläre Besserung des klinischen Bildes erzielen,
schädigen aber den Gelenkknorpel. Die Wirkung anderer Präparate, wie
Arteparon® ist umstritten.
Als alternative Therapieform sei die Implantation von elementaren Goldstäbchen
erwähnt. Diese Therapie wird bei allen Arthroseformen eingesetzt.
DURKES (1994), KLITSGAARD (1996), SCHULZE (1999, 2001), KASPER (2001)
und ZOHMANN (2003) berichten von rascher Schmerz- und
Beschwerdefreiheit. Die Goldpartikel werden in Narkose, mittel einer
Hohlnadel unter sterilen Kautelen in genau bestimmte Akupunkturpunkte
extraartikulär implantiert.
Operative Therapie Im Frühstadium bringt bei lockeren Hüftgelenken
die alleinige Pectineusmyoektomie für kurze oder längere Zeit
Schmerzverminderung und Verbesserung der Gehfähigkeit (MATIS, 1995).
Die Ausbildung einer Koxarthrose wird nicht beeinflusst. Die Kombination
von Pectineusmyoektomie mit Iliopsoastenotomie und Neurektomie der
(ventralen) Gelenkkapsel (PIN-Methode) (BILLINARI et al, 1995;
KOCH, 2000) wird auch bei schmerzhaften Coxarthrosen empfohlen. DATAN
(2001) hat die PIN-Operation mit einer Denervation der dorsolateralen
Gelenkkapsel erweitert und berichtet ebenfalls von guten Resultaten.
Sowohl die alleinige Pectineusmyoektomie, als auch die PIN-Methode
werden bei uns mit großem Erfolg angewendet.
Operationen, welche die Gelenkmechanik verbessern, wie die intertrochantäre
Varisations- und Derotationsosteotomie (PRIEUR & SCARTAZZINI, 1980;
BRADEN et al.,1992), die dreifache Beckenosteotomie (SLOCUM & DEVINE,
1986, DUHAUTOIS, 1999) oder Einsetzen einer Totalendoprothese mit
Knochenzement; (HOHN et al, 1986) oder zementlos (MONTAVON & TEPIC,
2003) bringen oft Beschwerdefreiheit. Die Resektion des Femurkopfes (Resektionsarthroplastik
des Hüftgelenkes) ist besonders bei einem Körpergewicht > 20 kg und
Hunden, deren Körpergewicht den rassetypischen Durchschnitt übersteigt,
mit Vorsicht zu betrachten, weil sie die Instabilität der Hüfte vergrößert
und ihre Fähigkeit zur biomechanischen Kraftübertragung erheblich
beeinträchtigt. Nach ganganalytischen Erhebungen von OFF & MATIS
(1997) werden in 38 % gute, 20 % befriedigende und in 42 %
unbefriedigende Ergebnisse erzielt, allerdings mit der Anmerkung, dass
die Besitzer mit dem postoperativen Zustand in 91 % zufrieden waren.
Grundsätzlich soll die Auswahl der im Einzelfall am besten geeigneten
operativen Technik von erfahrenen Orthopäden getroffen werden.
Prognose # Ohne Therapie ist sie wegen der fortschreitenden
Osteoarthrose ungünstig. Viele Hunde zeigen aber trotz schwerer
Koxarthrose erstaunlich geringe bis keine klinischen Beschwerden. |